Musik, Design und Inklusion: Das gelang 2014 dank Aktionsfonds

Jazz in der Gedächtniskirche: Junge Musiktalente feierten den Geburtstag von Adolphe Sax. (Foto: tsc)

Charlottenburg-Wilmersdorf. 50.000 Euro standen bereit - und jeder Cent hatte seinen Sinn. Nun blicken die Verantwortlichen des Bund-Länder-Programms "Aktive Zentren" zurück auf ein Jahr, in dem das Fördergeld verschiedenste Projekte beflügelte.

Obwohl sich die Förderkulisse auch nach Schöneberg erstreckt, floss ein Großteil der Unterstützung in bezirkliche Aktivitäten. Sicher in Erinnerung behalten wird man das Musikfest der Gedächtniskirche zum 200. Geburtstag von Adolphe Sax, das durch Fördergeld erst möglich wurde. Auch der Verein Ku’damm International schöpfte seine Möglichkeiten beim 2. Inklusiven Straßenfest in der Uhlandstraße voll aus und brachte das Thema Barrierefreiheit ins Bewusstsein.

Mike Palm von Copa Living und das Stilwerk starteten in der Kantstraße wiederum eine Werbekampagne für das Aktionswochenende "Designmeile Kantstraße", was die Standortgemeinschaft deutlich stärkte. Und Fotografin Mila Hacke erhielt eine Förderung für die Herstellung eines Wandkalenders für das Jahr 2015 mit Architekturmotiven der Nachkriegsmoderne in der City West. Die Fotografien waren dann Teil der Ausstellung "Nachkriegsmoderne. Architektur in Charlottenburg-Wilmersdorf" im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Villa Oppenheim. Dies betrachten viele Kenner als Beitrag zum Imagewandel solcher Architektur.

All das stimmt Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) optimistisch, dass es gelingt, auch bei der 2015er Ausgabe des Aktionsfonds City West wieder Ideen anzustoßen, die je zur Hälfte vom Staat bezahlt werden und zur Hälfte vom Initiator. Eine Jury wird Ende April bestimmen, um welche Projekte es sich diesmal handelt.


Thomas Schubert / tsc
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