Was sich Pandas wünschen: Knieriem hörte in China Bestimmungen für ein neues Gehege

Informiert über das Bärenwohl: Andreas Knieriem holte sich in Chengdu Anregungen für den Gehegebau im Berliner Zoo. (Foto: Zoo Berlin)

Tiergarten. Nur glückliche Pandas sind geeignete Zoo-Pandas. Und was die seltenen Bären brauchen, um im fernen Berlin heimisch zu werden, erfuhr Zoo-Direktor Andreas Knieriem jetzt in China.

Es soll schon ein ganz bestimmter Bambus sein. Und vor allem die richtige Dicke muss er haben – erst dann behagt es den schwarz-weißen Petzen jenseits ihrer asiatischen Heimat. Diese und andere Bestimmungen vernahm eine Delegation des Zoologischen Gartens bei einem Besuch zur Anbahnung eines Panda-Umzugs nach Berlin.

Zuerst besuchten Andreas Kieriem und Zoo-Aufsichtsratschef Frank Bruckmann in Peking die abschließenden Vertragsgespräche mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA). Dann ging es weiter nach Chengdu in die dortige Panda-Aufzuchtstation. Seit Monaten wartet man bei der Pandabeschaffung auf eine finale Zusage – offenbar steht sie nun kurz bevor.

„Welches Pandapärchen es tatsächlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den nächsten Wochen entscheiden“, verrät Knieriem. „Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstmöglich mit dem Bau der 5280 Quadratmeter großen Pandalandschaft beginnen können.“ Zum ersten Spatenstich kommt es demnach bereits im November. Und Frank Bruckmann stellt in Aussicht, ein halbes Jahr später die Eröffnung zu feiern. „Besucher unseres Zoos können sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begrüßen zu dürfen.“ tsc
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