Wer liegt wo in Berlin?: Wegweiser zu Prominentengräbern

Berlin. Keine Stadt der Welt ist mit Friedhöfen so reich gesegnet wie Berlin. Von den 224 Friedhöfen der Stadt sind 182 Friedhöfe zugänglich; viele sind perfekt gepflegt, restauriert und zu Touristenattraktionen geworden, andere sind verwildert, verwunschen und von der Öffentlichkeit vergessen.

Friedhöfe sind Spiegel der Kulturgeschichte mit herausragenden Beispielen für Architektur, Plastik und Gartengestaltung, sie zeugen von Religions- und Konfessionsunterschieden, von Tradition und Wandel der Toten- und Begräbniskultur; zugleich sind sie auch Pilgerstätten für Verehrer bedeutender Dichter, Maler, Musiker oder Schauspieler. Auch manche Grabstelle eines Offiziers oder Politikers wurde zur viel besuchten Erinnerungsstätte.

Boris von Brauchitsch stellt in dem neuen Friedhofsführer 50 ausgewählte Anlagen vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten – von den klassischen Kirchhöfen über den Armenfriedhof in Mitte, die Begräbnisplätze, auf denen berühmte Persönlichkeiten ruhen, bis zu Park- und Waldfriedhöfen jüngeren Datums. Außerdem finden sich die Orte der Verstorbenen religiöser Minderheiten, wie jüdische und muslimische, russisch-orthodoxe Friedhöfe sowie der Friedhof der Namenlosen im Grunewald.

Die Friedhöfe werden in Texten vorgestellt, ergänzt um Fotos und praktische Karten, die es ermöglichen, die letzten Ruhestätten verstorbener Berühmtheiten zu entdecken.

"Berlin – Der Friedhofsführer", Edition Braus, ISBN 978-3-86228-116-9, 18 Euro.

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