Ehre für Charlottenburg-Wilmersdorf: Partnerstadt Karmiel benennt Platz nach Bezirk

Wunder der Geschichte: Die Bürgermeister Naumann und Eldar enthüllen das Widmungsschild in Karmiel. (Foto: Bezirksamt)

Charlottenburg-Wilmersdorf. Einen Karmielplatz am Bahnhof Grunewald gibt es seit vergangenem Herbst – jetzt folgte die Einweihung des Charlottenburg-Wilmersdorf-Platzes in Karmiel.

Als das rote Tuch fiel, war die Freundschaft noch inniger als zuvor. Per Handschlag besiegelten Karmiels Bürgermeister Adi Eldar, Rathauschef für 50 000 Bürger, und sein Gegenüber, Reinhard Naumann, auf einem Stadtplatz den neuen Ausdruck ihrer Freundschaft. Es war die rasche Revanche für die Widmung des Vorplatzes am Bahnhof Grunewald für Karmiel zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft.

Im Beisein des deutschen Botschafters Dr. Clemens von Goetze vertieften die Festgäste im heiligen Land auch die deutsch-israelischen Beziehungen als Ganzes. „Das Herz ist voll Glück“, gab Reinhard Naumann seiner Dankbarkeit für die Platzbenennung Ausdruck. Im Schatten eines alten Olivenbaums versicherte von Goetze, dass diese Geste beide Länder „noch enger verbinden wird als ohnehin schon“. Überhaupt seien die Beziehungen nach den dunklen Kapiteln der Geschichte „ein Wunder“.

Dabei war jene Feier in Karmiel auch ein Vorgeschmack auf bevorstehende weitere Feste anlässlich der zweiten israelischen Freundschaftsbeziehung des Bezirks – derjenigen zur Stadt Or-Jehuda. Diese Partnerschaft existiert nun beinahe 50 Jahre und soll in den nächsten Monaten entsprechende Würdigung erfahren. Schon jetzt lässt sich sagen: Kein anderer Berliner Bezirk hat in Israel eine derartige Präsenz wie Charlottenburg-Wilmersdorf. tsc
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