Gröhler will Rot-Rot-Grün verhindern: CDU-Kreisverband nominiert Bundestagsabgeordneten erneut

Ein City-West-Mann für den Bund: Klaus-Dieter Gröhler auf dem Dach des Reichstagsgebäudes. (Foto: Thomas Schubert)

Charlottenburg-Wilmersdorf. Seit 2013 vertritt Klaus-Dieter Gröhler die Belange seines Heimatbezirks im Bundestag. Und wenn es nach seinem Verband geht, soll es nach der Wahl am 24. September so bleiben.

57 von 69 Delegierten bei einer CDU-Wahlkreiskonferenz sprachen dem ehemaligen Vize-Bezirksbürgermeister und Baustadtrat das Vertrauen aus. So blieb der einzige Mitbewerber, Michael Garmer, bis vor Kurzem Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, ohne Chancen und überlässt Gröhler die politische Bühne. Er schwört nun alle Christdemokraten um einen engagierten Wahlkampf ein, „damit Angela Merkel Kanzlerin bleibt und Rot-Rot-Grün nicht möglich wird“, wie der Kreisverband mitteilen ließ.

Nach Gröhlers Wiederaufstellung lobte der Kreisvorsitzende Andreas Statzkowski dessen Sachkompetenz und Bürgernähe. So betreibt Gröhler zwei Wahlkreisbüros als nichtkommerzielle Cafés, um als Ansprechpartner in Charlottenburg-Wilmersdorf präsent zu sein. Im Bundestag setzte sich Gröhler in der auslaufenden Legislaturperiode im Haushaltsausschuss für Berliner Themen ein. In wiefern er seinen Wahlerfolg aus dem Jahre 2013 wiederholen kann, entscheidet sich wohl im Zweikampf mit dem Gegenkandidaten der SPD. Ob dies Tim Renner sein wird oder Ülker Radziwill, entscheidet sich in Kürze. Außerdem bewerben sich in Charlottenburg-Wilmersdorf Lisa Paus (Grüne), Christoph Meyer (FDP) und Nicolaus Fest (AfD) um die Gunst der Wähler. tsc
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