Trauer um Opfer von Nizza: Drei Angehörige der Paula-Fürst-Schule unter den Toten

Blumen und Kerzen vor dem Schultor in der Sybelstraße: Am Gedenken nahm die ganze Anwohnerschaft teil. (Foto: Thomas Schubert)
Berlin: Paula-Fürst-Schule |

Charlottenburg. Nach Tagen der Ungewissheit bestätigte sich schließlich ein trauriger Verdacht. Unter den Opfern des Anschlags von Nizza am 14. Juli befanden sich auch eine Lehrerin und zwei Schülerinnen der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in der Sybelstraße 20-21.



Wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bekanntgab, hatten die Reisenden ihm Rahmen einer Klassenfahrt des Abitur-Jahrgangs die Côte d’Azur besucht, als sie mit 81 anderen Menschen der Amokfahrt eines 31-jährigen Tunesiers am Steuer eines Lkw zum Opfer fielen. Schon vor der offiziellen Bestätigung waren Seelsorger und Psychologen an die Angehörigen herangetreten. Und auf der Internetseite der Schule erschien folgende Erklärung: „Unsere Trauer in Worte zu fassen, fällt uns schwer. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, Freundinnen und Freunden und den Schülerinnen und Schülern, die das Geschehen unmittelbar erleben mussten." Daraufhin äußerten auch die Berliner Polizei und Vertreter aus der Politik ihr Mitgefühl. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Frankreichs Werte sind meine Werte, aktualisiert durch Geschwisterlichkeit“, erklärte Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) seine Solidarität. Und für die Zukunft sagte er: „Fanatismus und jede Form von Ideologie, Ausgrenzung und Hass müssen wir immer wieder im Alltag entgegentreten.“ tsc
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