Bezirk trauert um Ute Becker

Charlottenburg. Am 4. Dezember ist Ute Becker ihrem Krebsleiden erlegen. Damit verliert Charlottenburg eine seiner engagiertesten Bürgerinnen. Schon von der schweren Krankheit gezeichnet, stritt sie mit ihrer Sachkunde auf vielerlei öffentlichen Foren, gründete Nachbarschaftsinitiativen und kämpfte gegen Mietwucher. Auch ihre Mitarbeit an der Ausstellung des Bezirksmuseums über das frühere Frauengefängnis "‘Die Träume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle‘ - Frauen des Widerstands im Gerichtsgefängnis Kantstraße 79" fiel in die Zeit der Krankheit. In jungen Jahren gehörte sie zu den Mitbegründern der "Alternativen Liste" (AL) in Berlin. Sie gehörte zu den ersten Bezirksverordneten, die für die AL in die Parlamente einzogen. Unter dem Pseudonym "LiLith" wurde sie als Schriftstellerin, Malerin, Keramikerin und Fotografin ebenfalls bekannt.


Frank Wecker / FW
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