Bildhauer feiert seinen 60. Geburtstag mit Werkschau

Volker Bartsch (Foto: FW)

Charlottenburg. An zwei markanten Punkten der Stadt hat Volker Bartsch bislang Zeichen gesetzt: mit dem Brunnen am Olof-Palme-Platz und mit der Bronzeplastik "Perspektiven" vor dem Henry-Ford-Bau in Dahlem.

Am 13. März ist der Künstler 60 Jahre alt geworden. Dies ist für das Georg-Kolbe-Museum Grund genug, seine Leistung mit einer umfassenden Ausstellung zu würdigen. Volker Bartsch kam als Student nach Berlin. Als junger Meisterschüler an der Hochschule der Künste hatte er seine Ateliers und eine eigene Bronzegießerei in Charlottenburg. Heute zählt er zu den prominentesten deutschen Bildhauern. Nicht minder prominent ist er als Maler. Auch darin gibt die Ausstellung, soweit es sich auf skulpturelle Arbeiten bezieht, einen kleinen Einblick.

Die Ausstellung wird durch die Werkphasen im Schaffen von Volker Bartsch gegliedert. Sie setzt bei den figurativen Bronzen der 80er-Jahre ein und endet mit seinem jüngsten Werk "Weggewohnt". Seine Handschrift, die Konstruktion von Raumobjekten aus asymmetrischen Körpern, die Furcht vor deren Einsturz wecken, kommt hier in einer Ruine zum Tragen.

Die Ausstellung wird bis zum 10. November gezeigt. Das Museum in der Sensburger Allee 25 ist Di-So 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren haben freien Eintritt.

Frank Wecker / FW
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