Leopardenmädchen Shiva ist putzmunter und gesund

Wie ein harmloses Kätzchen schaut Shiva in die Welt. Das wird sich aber noch ändern. (Foto: Carlos Frey)

Charlottenburg. Am 1. Juli wurde im Zoo der Persische Leopard Shiva geboren. Die erste Impfung gegen Viruserkrankungen, denen gegenüber die Raubkatzen viel anfälliger als die Menschen sind, hat Shiva mit acht Wochen erhalten. In den nächsten Tagen erhält sie nur noch eine Auffrischungsimpfung. Shiva ist das fünfte in Berlin heranwachsende Kind seiner elfjährigen Mutter Eriwan, die bereits 2006, 2008 und 2011 erfolgreich Jungtiere aufgezogen hatte.

Nicht immer ist im Zoo die Zucht von Persischen Leoparden glücklich verlaufen, sodass die Freude über diesen Erfolg groß ist.

Der Persische Leopard lebt in den Gebirgssteppen und Koniferenwäldern von Afghanistan, Iran, Tadschikistan, Turkmenien und Usbekistan. In all diesen Gebieten befindet er sich kurz vor der Ausrottung. Durch Besiedlung und Kriege ist ihm der Lebensraum genommen worden. Zudem wurde er lange wegen seines wertvollen Felles heftig gejagt. Trotz weltweiter Schutzmaßnahmen ist die Population bis heute nicht gewachsen. Der Berliner Zoo ist einer der wenigen Tiergärten, in denen der Persische Leopard gehalten wird. Mit dieser Geburt hat der Zoo wiederum einen bedeutenden Beitrag zur Arterhaltung geleistet. In Zoologischen Einrichtungen werden weltweit etwa 100 Persische Leoparden gehalten. Die europäische Erhaltungszucht wird vom Zoo Münster koordiniert.


Frank Wecker / FW
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