Neuer Sitzungssaal erfüllt die Ansprüche

Judith Stückler, die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, sitzt schon einmal Probe im neuen Saal im Rathaus Charlottenburg. (Foto: KEN)

Charlottenburg. Der Saal im dritten Obergeschoss des Rathauses Charlottenburg an der Otto-Suhr-Allee 100 war schon einmal Versammlungsort der Bezirksverordneten.

Mitte der 50er-Jahre diente er als Ersatz für den ursprünglichen Saal, der 1943 bei einem alliierten Luftangriff, der auch das Rathaus Charlottenburg traf, zerstört wurde. Vor drei Jahren hat man den Saal zum Multifunktionssaal umgerüstet. "Es mussten jetzt nur ganz geringfügige technische Veränderungen vorgenommen werden", erläuterte Hochbau- und Immobilienstadtrat Klaus-Dieter Gröhler kurz vor der Jungfern-Sitzung der BVV. Der Saal wurde barrierefrei angelegt und mit Induktionsschleifen für Hörgeschädigte versehen. Die Zuschauertribüne fasst rund 100 Zuschauer. Das entspricht der bisherigen Kapazität im Rathaus Wilmersdorf. Auch im Rathaus Charlottenburg wird man an der Gewohnheit festhalten, den BVV-Saal an Vereine und andere Organisationen zu vermieten. "Aber eingeschränkter, weil wir im Haus einige weitere große Räume zur Verfügung haben, etwa den großen Festsaal, der zur 750-Jahr-Feier Berlins saniert worden ist", sagte Vorsteherin Judith Stückler. Ihr Büro ist für die Vermietung zuständig.

Derzeit wird der Bürgersaal zum Multifunktionssaal umgebaut. Er stammt ebenfalls aus den 50er-Jahren und diente ursprünglich als Kino für die Nachkriegs-Wochenschauen. "Der Bürgersaal muss bis Anfang Juli fertig sein", sagte Klaus-Dieter Gröhler. Das bezirkliche Wahlamt benötige ihn als Wahllokal für die Briefwahl zum neuen Bundestag.

Die erste Sitzung der Bezirksverordneten im Rathaus Charlottenburg ging ohne technische Probleme über die Bühne. Und auch zwischenmenschlich lief alles glatt, obwohl die Verordneten aus Platzgründen etwas dichter zusammenrücken müssen.


Karen Noetzel / KEN
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