Rowdyhaftes Verhalten führte direkt ins Gewahrsam

Charlottenburg. Am Morgen des 2. November musste für drei Stunden die Stadtautobahn Richtung Norden gesperrt werden, weil ein betrunkener Jaguarfahrer mit seinem Fahrzeug in Höhe Spandauer Damm gegen die Leitplanke geprallt war.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer gegen 5 Uhr auf der A 100 frontal gegen die Betonmauer unterhalb der Leitplanke geprallt. Zeugen gaben an, dass der Wagen kurz zuvor mit stark überhöhter Geschwindigkeit an ihnen vorbeigerast sei. Als die Polizisten eintrafen, stand der 31-Jährige neben dem Fahrzeug und gab an, er sei lediglich Beifahrer gewesen. Als Fahrer benannte er einen bereits geflohenen Bekannten. Spuren im Fahrzeug machten ihn jedoch verdächtig. Ein Alkoholtest ergab den Wert von 1,3 Promille. Aufgrund einer blutenden Schnittverletzung an der Hand brachten Rettungskräfte den Mann in ein Krankenhaus. Als ihm dort der Tatvorwurf des Fahrens unter Alkoholeinfluss gemacht wurde, reagierte er äußerst aggressiv und lehnte eine Blutentnahme, der er vorher freiwillig zugestimmt hatte, ab. Außerdem drohte er den Polizisten Schläge an. Seine Angaben zum Unfallgeschehen änderte der 31-Jährige minütlich. Nachdem seine Wunde versorgt worden war, nahmen ihn die Polizisten mit zu einer Gefangenensammelstelle, wo ihm nach richterlicher Anordnung Blut abgenommen wurde. Anschließend konnte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Die Polizeibeamten beschlagnahmten seinen Führerschein und stellten das Unfallfahrzeug sicher.


Frank Wecker / FW
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