Steit an einer Baustelle eskalierte

Charlottenburg. Der Streit um das Einfädeln bei einer Fahrbahnverengung in Höhe der Ausfahrt Kurfürstendamm führte in der vergangenen Nacht des Donnerstag, 21. November, zu einer wüsten Schlägerei auf der Autobahn.

Gegen 22.30 Uhr wollte sich der Fahrer eines Transporters im Reißverschlussverfahren einfädeln, wurde daran aber von einem schräg hinter ihm fahrenden Pkw gehindert. Der Transporter drängte sich dennoch vor den Pkw und bremste ihn aus. Der Beifahrer des Transporters stieg aus und wollte den Pkw-Fahrer zur Rede stellen. Der stieg ebenfalls aus seinem Auto aus und hatte einen Teleskopschlagstock dabei, mit dem er den Beifahrer schlug, der sich dann mit Faustschlägen zur Wehr setzte. Ihm kam dann der Fahrer des Transporters zu Hilfe. Einige Fahrzeuglängen dahinter befand sich ein Polizist in dem durch die Schlägerei entstandenen Stau. Er ging zu den Kontrahenten, gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und schlichtete die Auseinandersetzung. Während er zur Aufnahme des Geschehens seine Kollegen rief, wollte der Pkw-Fahrer fliehen. Der Polizist verhinderte dies, obwohl er von dem Schläger mehrfach mit der Fahrertür gestoßen und dabei verletzt wurde. Jetzt wird wegen Nötigung im Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.


Frank Wecker / FW
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