Stiftung präsentiert Kalender voller Herzenswünsche

Die 93-jährige Magarete Wegner erinnert sich gern an ihre Verwandlung zur Hexe. (Foto: Schubert)

Charlottenburg. Für jeden Monat ein Schnappschuss: Die Albert Schweitzer Stiftung Wohnen & Betreuen ließ die einen Bagger fahren, andere auf Fußballer treffen. Und eine 93-Jährige posierte sogar als Hexe.

Nichts lieber als das, so dürfte es zwölf Mal geheißen haben in der Entstehungsgeschichte eines besonderen Fotokalenders. Zwölf Blätter, zwölf sehnliche Wünsche, ein Sammelsurium glücklicher Momente, vorgestellt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Motive.

Da sieht man Erhard Meinberg zum ersten Mal im Leben als edel gekleideten Uhrmacher am Tresen stehen. Da schaut man Gülcin Haftaoglu im Charleston-Kleid bei einer Abendgala zu. Und Fußballprofis des 1. FC Union Berlin nehmen Sabrina Behnke in die Mitte.

Alle sind sie Bewohner der Albert Schweitzer Stiftung Wohnen & Betreuen, einer Einrichtung für Menschen mit Pflegebedarf in Blankenburg. Alle nannten ein Anliegen, dem die Schweitzer Stiftung mit mehr oder weniger großem Aufwand entsprechen konnte. Einer Dame lag es einfach nur am Herzen, anderen einen Schrecken einzujagen.

"Erst war ich ein bisschen nervös", gesteht die 93-jährige Magarete Wegner. "Aber ich dachte, als Hexe wäre es mal ganz schön." Bei Temperaturen über 30 Grad und mit dicken Warzen im Gesicht hielt Wegner den Fototermin tapfer durch: "Trotz der Hitze war es schön."

Das bunteste Motiv des Kalenders ist das dreizehnte. Und es schmückt den Titel: Mike Meier lachend in einem Haufen Luftballons. Das war sein Traum.

Der Fotokalender lässt sich unter 47 47 74 93 bestellen per E-Mail NadjaRunge@ass-berlin.org.

Thomas Schubert / tsc
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