Temporäre Stände: Am Bikini-Haus tut sich was

Noch drehen sich die Kräne am Bikini-Haus, doch in Container können Berliner und Touristen bereits einkaufen. (Foto: KT)

Charlottenburg. Am Bikini-Haus drehen sich nach wie vor die Kräne, die Fassade ist mit einer Plane verhüllt. Doch rund zwei Monate nach dem Richtfest für das Gebäudeensemble gibt es nun zeitweilige Verkaufsstände.

Im Bikini präsentieren sich zukünftige und potenzielle Mieter in der "Temporary Shopping Gallery". Die Einrichtungen sind in drei umfunktionierten Überseecontainern eingezogen. Vor dem Kino Zoo Palast an der Hardenbergstraße werden nun, rund ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung, zeitlich begrenzt Produkte, Informationen, Design sowie kulinarische Genüsse angeboten. Bikini präsentiert damit eine exklusive Vorschau auf das Erlebnis, das im kommenden Jahr an diesem Ort geboten werden soll. Unter dem Motto "Lebe anders" können Berliner und Touristen streng limitierte Produkte erwerben, die in Kooperation mit ausgewählten Designern entstanden sind. Neben dem Gebäude sind auch potenzielle und künftige Mieter im Container Park eingezogen, um sich vorzustellen. Auch für die kulinarischen Genüsse ist gesorgt.

Der historische Zoobogen Berlin wurde 2002 von der Bayerischen Hausbau erworben. Zu dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble gehören das Bikinihaus gegenüber der Gedächtniskirche, das Eckhochhaus am Hardenbergplatz, der Zoo Palast, das Kleine Hochhaus sowie ein Parkhaus. Das Haus soll im Herbst 2013 wieder eröffnet werden. Das Handelskonzept sieht einen Marktplatz vor, der sowohl etablierten Premiummarken als auch neuen, jungen Labels Raum bietet. Die Bayerische Hausbau investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in die grundlegende Sanierung. Wenn alles fertig ist, bietet Bikini Berlin im kommenden Jahr wieder Einzelhandel, Gastronomie und Kino: Außerdem gibt es dann ein Hotel, Büroflächen und Lagerflächen.


Klaus Tessmann / KT
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden