Bürgermeister Naumann verurteilt Tat

Charlottenburg. Ein großes Hakenkreuz, eingeritzt auf der Kühlerhaube seines Autos: Damit wurde ein 40-jähriger Familienvater am 25. September konfrontiert, als er morgens aus seinem Wohnhaus trat.

Es war nicht das erste Mal, dass die jüdische Familie Ziel von antisemitischen Äußerungen und Aktionen geworden ist. Einer Berliner Tageszeitung gegenüber sagte der 40-Jährige, er wisse nicht, ob es noch möglich sei, weiter im Kiez zu wohnen.

Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) ist entsetzt. "Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, den ich schärfstens verurteile", sagt er. Erst am 14. September habe er an der Kundgebung des Zentralrats der Juden gegen Antisemitismus teilgenommen. Der Vorfall in Charlottenburg zeige, wie wichtig es sei, aufzustehen und wachsam zu sein. "Wir müssen solchen Taten mit rechtsstaatlichen Mitteln und mit Zivilcourage vor Ort entgegentreten", so Naumann.


Susanne Schilp / susch
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