Im Einsatz für die Ärmsten: Tag der offenen Tür war voller Erfolg

Bernhard Wigger, der in der Bahnhofsmission mithilft, im Gespräch mit Bürgermeister Reinhard Naumann (li.). (Foto: Regina Friedrich)
Berlin: Bahnhofsmission Zoo |

Charlottenburg. Gegensätzlicher hätte ein Sonnabendvormittag nicht sein können: Zunächst begrüßte Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) am 22. April den schwedischen König Carl XVI. Gustav und seine Frau, Königin Sylvia von Schweden, dann ging es weiter zum Bahnhof Zoo zur Bahnhofsmission der Berliner Stadtmission. Die hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Für Reinhard Naumann kein Pflichttermin: „Ich bin regelmäßig da und wie viele andere unterstütze ich die Bahnhofsmission im Rahmen unserer kommunalen Möglichkeiten.“

Hilfe kann sie immer gebrauchen. Zwar stellt die Deutsche Bahn die Räume zur Verfügung, der Senat bezahlt den Unterhalt des Hygienecenters und zahlreiche Institutionen geben Spenden, aber für die zunehmende Zahl Obdachloser wird auch immer mehr Geld benötigt. Dieter Puhl, Leiter der Einrichtung, würde gerne eine Beratung im psychosozialen Bereich anbieten, denn viele Besucher haben Drogen- und Alkoholprobleme.

Aber an diesem Tag war das alles für ein paar Stunden vergessen. Rund 4000 Gäste wurden erwartet. Und für alle gab es alles umsonst, weil gespendet: Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Hähnchen, Schmalzstullen und Kartoffelsalat. Und auch mal ein offenes Ohr.

Wer helfen will: Geldspenden und Schlafsäcke werden immer gebraucht. Die Bahnhofsmission ist rund um die Uhr geöffnet. ReF
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