Es geht um alles oder nichts: Basketballer verschaffen sich Luft im Abstiegskampf

Für den DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde - hier Jakob Fischer (gelb) im Hinspiel gegen Königs Wusterhausen - geht der Abstiegskampf in seine heiße Phase. (Foto: Nittel)

Charlottenburg. Durch einen 87:84-Erfolg im letzten Heimspiel der Saison über den Basketball Club Rendsburg hat sich der DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde Luft im Abstiegskampf der 1. Regionalliga Nord verschafft.

Bei noch vier ausstehenden Partien wird die Entscheidung um den Klassenerhalt aber voraussichtlich schon in den nächsten beiden Spielen gegen die direkten Konkurrenten fallen. "Die nächsten beiden Partien werden unser Schicksal bestimmen", legt sich Headcoach Jan Eichberger fest. In der Tabelle kletterten die Berliner mit nunmehr zehn Zählern auf Platz neun. Punktgleich dahinter rangieren die Red Dragons aus Königs Wusterhausen, zwei weitere Zähler zurück belegen die White Devils aus Cottbus den Abstiegsplatz. Und das werden auch die kommenden zwei Gegner sein: Am Sonnabend, 7. März, gastiert der DBV/TuS in Königs Wusterhausen, bevor die Reise am 22. März nach Cottbus gehen wird. Coach Eichberger ist sich sicher, dass sein Team nicht zuletzt auch durch den Erfolg gegen Rendsburg genug Selbstbewusstsein getankt hat, um in diesen Partien, in denen es um alles oder nichts gehen wird, bestehen zu können. Das Hinspiel gegen Königs Wusterhausen hatte man mit 83:76 gewonnen, gegen Cottbus mit 78:84 jedoch den Kürzeren gezogen.

Ausschlaggebend für diese beiden Abstiegsendspiele werden - so der Coach - sowohl die Leistung des gesamten Teams als auch die Verteidigung sein.

Genau so triumphierte man auch am 28. Februar gegen die Gäste aus Schleswig-Holstein: "Heute haben wir als Team und individuell unser Bollwerk befestigt und uns dadurch den entscheidenden Vorsprung erarbeitet", freute sich Coach Eichberger kurz nach der Schlusssirene in der Sporthalle in der Curtiusstraße in Lichterfelde. "Das ist ein echter Teamsieg gewesen, in dem jeder der zehn Spieler seinen Beitrag geleistet hat." Die besten Korbjäger waren einmal mehr Kevin Schaffartzik und Ignacio Marin "Nacho" Mendicuti mit jeweils 20 Punkten. Aber auch Michael Jannis mit 14 und Daniel Pryzdryga mit zwölf Zählern hatten offensiv großen Anteil am Erfolg. "Nacho" Mendicuti sammelte zudem noch 17 Rebounds ein. Jan Eichberger abschließend: "Der Wettbewerb in der 1. Regionalliga fördert unsere Nachwuchsspieler auf dem richtigen Niveau. Und dafür ist es wichtig, dass wir an dieser Liga weiter teilnehmen dürfen und langfristig eine Perspektive haben, uns zu entwickeln und mit den Spielern, die wir ausbilden, nach oben schauen zu können."


Michael Nittel / min
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