TeBe verliert Berliner Derby

Charlottenburg. Tennis Borussia hat das Berliner Stadtderby in der Oberliga gegen Lichtenberg 47 mit 1:2 verloren. Und das trotz einer 1:0-Führung durch Rehbein in der achten Spielminute. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf aber nur sehr ungenügend wider, denn Tennis Borussia war bis auf die ersten zehn Minuten der Partie das klar schwächere Team und hatte es nur der mangelnden Chancenverwertung der Gäste zu verdanken, nicht höher verloren zu haben. Bereits nach dem Führungstreffer verlor TeBe komplett den Faden. Dennoch stand es bis zur 90. Minute 1:1 und fast sah es so aus, als könnten sich die Lila-Weißen mit einem Unentschieden aus der Affäre ziehen. Doch 47-Spieler Wahl überlistete in der Schlussminute TeBe-Torwart Varrelmann mit einem Schuss ins kurze Eck und belohnte sein Team für einen couragierten Auftritt. Lichtenbergs Coach Uwe Lehmann war „in allen Belangen zufrieden, außer mit der Chancenverwertung“. Sein Gegenüber, Daniel Volbert, kündigte an, „mit Spielern, von denen wir uns mehr erwartet hatten, hart ins Gericht zu gehen.“ Auch im dritten Pflichtspiel des Jahres zeigte sich deutlich, dass das umgebaute zentrale Mittelfeld der Charlottenburger einfach nicht funktioniert. Die zweiten Bälle landeten viel zu oft beim Gegner, die Abwehr hatte kaum Entlastung. Offensiv gelang ebenso wenig. Zu langsam und zu ungenau war das Aufbauspiel, verheerende Fehlpässe auch über kurze Distanz und rasche Ballverluste waren die Regel. TeBe zeigte einen konfusen Auftritt vor 300 Zuschauern im Mommsenstadion.

Am Sonnabend bestreitet TeBe ein Auswärtsspiel beim Malchower SV (Beginn 15 Uhr).
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