Tennis Borussia: Rassiges Traditionsderby

Eichkamp. Unter den Augen von 850 zahlenden Zuschauern und jeder Menge Berliner Fußballprominenz haben sich am vergangenen Freitag die beiden bislang erfolgreichsten Berliner Oberliga-Vereine im Mommsenstadion ein intensives Duell geliefert: Gastgeber Tennis Borussia dominierte beim 1:1-Remis gegen den FC Hertha 03 die erste Hälfte klar und hätte mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Aber die Charlottenburger verwerteten ihre Chancen nicht, lediglich der Führungstreffer durch Huke (32.) sprang heraus, den der starke Gakpeto fünf Minuten später egalisierte. An dieser Szene erhitzten sich die Gemüter nach dem Spiel: TeBe-Coach Volbert meinte, dass sich der Torschütze durch ein Foulspiel den entscheidenden Vorteil verschafft hätte. Wie dem auch immer gewesen sein mag, eines bleibt sicher: Die Ansetzung eines Schiedsrichters (Matthias Alm) aus Fürstenwalde für die Partie der beiden ärgsten Konkurrenten seines Vereins, kann man nur als sehr unglücklich bezeichnen.

In der zweiten Hälfte gelang es den Zehlendorfern, durch hohen kämpferischen und läuferischen Aufwand die bis dahin stark auftrumpfende TeBe-Offensive lahmzulegen. Weil Hertha 03 nun seinerseits einige gefährliche Situationen im Strafraum der Lila-Weißen heraufbeschwor, war am Ende niemand wirklich unzufrieden mit dem 1:1. Bitter allerdings für TeBe: Innenverteidiger Bongartz fällt mit einem Bänderriss im Sprunggelenk für längere Zeit aus.

Am Sonnabend geht es für TeBe zum Tabellenfünften nach Neubrandenburg. Anstoß der Partie am dortigen Badeweg ist um 13.30 Uhr.
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