Olivaer Platz gefährdet Rollis

Charlottenburg-Wilmersdorf. Dass es für Rollstuhlfahrer auf dem Olivaer Platz kein Durchkommen gibt, war in der Umbaudebatte schon angeklungen. Nun verschaffte sich Monika Matschke, die Beauftragten für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, vor Ort ein Bild und fand klare Worte. Der Olivaer Platz müsste eigentlich umgehend für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Blinde, Sehbehinderte, Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Personen gesperrt werden, so das Fazit ihres Besuchs. Mauern, marode Wege und unüberwindbare Treppen schlössen beeinträchtigte Bürger von der Nutzung aus, warnt nun auch Monica Schümer-Strucksberg, die Vorsitzenden des Förderkreises Neuer Olivaer Platz. Anders als eine örtliche Bürgerinitiative, die per Einwohnerantrag den Umbau mit Wegfall von Parkplätzen verhindern möchte, spricht sich der Förderkreis für die Umgestaltung aus. Im seit Jahren schwelenden Streit muss die BVV in Kürze neu beraten, wie letztlich verfahren wird.


Thomas Schubert / tsc
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