Arbeit ohne Manko: 25 Jahre Integrationsbetrieb "Mosaik"

Gute Arbeit ohne wenn und aber: Bei "Mosaik" zählt die Leistung, nicht das Handicap. (Foto: promo)

Charlottenburg. Ein Handicap ist kein Hindernis: Wie Menschen mit Behinderungen ein erfülltes Berufsleben führen können, beweist "Mosaik" seit einem Vierteljahrhundert. Keimzelle der Entwicklung war das Restaurant "Charlottchen". Eben dort stieg nun die Geburtstagssause.

Happy Birthday sagen nach Art des Hauses, das hieß im "Charlottchen" Theater spielen. Das Ladenlokal in der Droysenstraße 1 bleibt der Ort, wo "Mosaik" bis heute verwurzelt ist. Hier, in diesem familienfreundliches Restaurant und Theater, begann 1990 die Geschichte. Hier machten sich die Gründer von "Mosaik" auf den Weg zum wohl größten Integrationsunternehmen Berlins mit nunmehr 2000 Angestellten.

"Unter den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes können sich Menschen mit Behinderung ihren Platz in der Gesellschaft erobern", lobte Wolfgang Pape-Wunnenberg von der Senatsgesundheitsverwaltung die Mühen im Rahmen der Geburtstagsfeier. "Vor 25 Jahren war die Idee von Mosaik-Services bahnbrechend, und noch heute ist sie vorbildlich."

"Mosaik"-Leiter Frank Jeromin wies seinerseits darauf hin, dass ihm gerade die Schaffung von Ausbildungsplätzen am Herzen liegt. Von den 224 Azubis mit und ohne Behinderungen fand sich immerhin die Hälfte im festen Mitarbeiterstamm wieder. Und erhält einen tariflichen Lohn, den jede Arbeit verdient.

Am bekanntesten sind die gastronomischen Beschäftigungsfelder: etwa im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, im Martin-Gropius-Bau, im Jagdschloss Grunewald und in der Schwartzschen Villa in Steglitz.


Thomas Schubert / tsc
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