„Xavier“ entwurzelte rund 16 Bäume im Botanischen Garten

Die gröbsten Sturmschäden im Botanischen Garten sind beseitigt. Einem Herbstspaziergang im buntgefärbten Garten steht nichts im Wege. (Foto: I. Haas, BGBM)
Berlin: Botanischer Garten Berlin |

Lichterfelde. Im Botanischen Garten hat Orkantief „Xavier“ nach einer ersten Bestandsaufnahme 16 Bäume komplett entwurzelt oder abgebrochen. „Sie sind nicht mehr zu retten“, erklärt Gesche Hohlstein, Pressesprecherin des Botanischen Gartens.

Zudem wurden bei mindestens acht Bäumen große Schäden an der Krone festgestellt. Hier sind starke Äste herausgebrochen. In wie weit diese Bäume gerettet werden können, muss geprüft werden. Sogar etliche Harthölzer wie Eschen und Eichen, die eigentlich nicht so leicht umzustürzen sind, hätte es erwischt. „Der mächtigste Baum hatte einen Umfang von 2,70 Metern. Das waren also keine Zahnstocher“, sagt Hohlstein. Die Gewächshäuser sind weitgehend verschont geblieben. Aber in kleinerem Umfang hätten unter anderem auch das Mittelmeerhaus und das Neue Glashaus etwas abbekommen.

Inzwischen sind die Aufräumarbeiten so gut wie abgeschlossen und die größten Schäden beseitigt. Der Garten ist in den meisten Teilen wieder uneingeschränkt begehbar. Manche Bereiche sind noch abgesperrt. „So schnell gehen die Aufräumarbeiten nicht“, sagt Gesche Hohlstein.

Nach der vorläufigen Prognose gehen die Fachleute im Botanischen Garten davon aus, dass Xavier noch mehr Schaden angerichtet hat als 2007 der Sturm „Kyrill“. KaR
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