Grundsteinlegung Pepitahöfe in der Wasserstadt Oberhavel

Am 15.09.2016 fand die Grundsteinsteinlegung für die „Pepitahöfe“ in der Wasserstadt Oberhavel statt. Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, dem Bürgermeister des Bezirks Spandau, Helmut Kleebank, dem stellvertretenden Bürgermeister und Baustadtrat des Bezirks Spandau, Carsten Röding, und den Projektentwicklern KIM und MHMI fiel der Startschuss für den Bau des neuen Stadtquartiers. degewo, WBM, Kilian Immobiliengruppe (KIM) und MHMI werden bis 2018 1.024 Wohnungen rund um die Mertensstraße in der Wasserstadt Oberhavel errichten.

Es handelt sich um eines der größten Wohnungsbauprojekte in Berlin und zugleich das erste Neubauvorhaben von degewo und Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) in Spandau. Mit den Pepitahöfen entsteht auf einem 60.000 m² großen Areal der Wasserstadt Oberhavel ein Neubauquartier in acht Bauabschnitten.

Der städtebauliche Entwurf sieht eine klassische Blockrandbebauung mit begrünten Innenhöfen vor. Die bis zu fünfgeschossigen Wohngebäude bieten rund 75.000 m² Wohnfläche für Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen (42 bis 111 m²). 25 Prozent der Wohneinheiten sollen gefördert werden, sodass Nettokaltmieten ab 6 €/m² angeboten werden können, die Durchschnittsmiete soll bei 9,50 €/m² liegen. Das überwiegend autofreie Quartier wird zudem über 480 Tiefgaragenparkplätze und 530 m² Gewerbefläche für Läden verfügen. Neben den Grünanlagen entstehen rund 2.000 m² öffentliche Spielplatzfläche, es werden 79 Bäume gepflanzt. Mit der BVG wurden bereits höhere Frequenzen für die Buslinien koordiniert. Realisiert wird das Bauvorhaben mit einer Investitionssumme von rund 200 Millionen Euro in Zusammenarbeit mit dem Projektsteuerer Intertec und dem Bauunternehmen ANES.

Der Name des neuen Stadtquartiers leitet sich ab von der spanischen Tänzerin Pepita de Oliva. Mitte des 19. Jahrhunderts bewohnte sie ein Schlösschen im nahegelegenen Hakenfelde. In dem Quartier wird auch eine Straße nach „Pepita“ benannt – die Pepita-Promenade.

„Die Pepitahöfe sind ein weiteres Großprojekt innerhalb der Wohnungsbauoffensive des Landes Berlins. Sie sind auch ein positives Beispiel für die Kooperation zwischen landeseigenen Wohnungsbauunternehmen und privaten Investoren. Wir brauchen alle Partner und verschiedene Bauherrenmodelle, um sozial gemischte und bezahlbare Quartiere zu entwickeln“, sagte der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel.

„Die Unterstützung seitens Senat und Bezirk war beispielhaft – mit dem in nur 18 Monaten abgeschlossenen Bebauungsplanverfahren wird das neue Wohnquartier bis 2018 fertiggestellt sein“, sagte Jürgen Kilian, Geschäftsführer der Kilian Immobiliengruppe (KIM).

Näheres unter http://www.degewo.de/content/de/Unternehmen/4-3-Pr...
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