Ermittlungen gegen Schleuserkriminaltät: Fünf Wohnungen in Spandau durchsucht

Spandau. Im Zuge internationaler Ermittlungen gegen Schleuserkriminalität durchsuchten Bundespolizisten am 5. Januar fünf Wohnungen in Spandau.

Im Visier der Ermittler in Deutschland, Österreich und Italien steht ein Schleusernetzwerk, das seit Juni 2016 in zwölf Fällen insgesamt 29 Personen illegal nach Deutschland gebracht haben soll. Die Wege führten über Ungarn und Österreich. Der Schleuserlohn soll zwischen 500 und 1000 Euro gelegen haben. Laut Bundespolizei nutzten die Täter zum Teil völlig überbesetzte Fahrzeuge, um die Menschen nach Deutschland zu bringen, und setzten sie somit einer erhöhten Unfallgefahr aus.

Festnahmen gab es im Zuge der Ermittlungen in Mönchengladbach, in Tempelhof und in Bozen. Die 40- und 32-Jährigen sind in Berlin gemeldet und stammen aus dem Libanon. Ermittlungen gegen weitere Hintermänner dauern an.CS
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