Neugestaltete Schulhöfe Im Spektefeld eingeweiht

Die Kunstwerke der Oberschüler schmücken nun den Campus. Alicia, Nina, Angie, Nadine und Fouad (von links) haben sie mitgestaltet. (Foto: Ulrike Kiefert)

Falkenhagener Feld. Mit den neuen Schulhöfen an der Martin-Buber-Oberschule und der Grundschule im Beerwinkel ist jetzt eines der Großbauprojekte im Bezirk offiziell beendet worden. Nach vier Jahren Bauzeit ist das Außengelände beider Schulen Im Spektefeld 31/33 saniert.

Am 24. Oktober wurden die Schulhöfe feierlich eingeweiht. Oberschüler hatten dafür im Kunst-Leistungskurs mit der Künstlerin Gabriele Rosskamp vier Werke kreiert, die nun den gemeinsamen Campus schmücken. Dominant sind die übergroßen Buchstaben aus Beton, verziert mit bunten Emblemen, die aus Ton modelliert und anschließend in Gips gegossen wurden. Zwei Steinköpfe führen einen stummen Dialog am Eingang zum Schulkomplex. Bereits 2009 hatte die Umgestaltung des Freigeländes der Schulen begonnen. Vorher gab es eine Planungswerkstatt mit den Schülern, um Ideen zu sammeln. Die Oberschule und die Grundschule nutzen auf rund 29 000 Quadratmetern dieselben Außenanlagen und Sportbereiche und sind durch einen gemeinsamen Eingang miteinander verbunden.

Gebaut wurde in vier Abschnitten. Der Pausenhof der Grundschule wurde in eine Spiellandschaft für die rund 500 Kinder umgestaltet und der Innenhof mit gelbem Klinkern gepflastert. Auch die 1050 Oberschüler bekamen einen neuen Pausenhof. In seiner Mitte steht jetzt ein Natursteinbrunnen, den die Schüler künstlerisch gestalteten. Kleine Sitzmauern und überdachte Lümmelpodeste laden zum Verweilen ein. Außerdem entstand ein multifunktionales Kunststoffspielfeld, ein Schulgarten, ein kleiner Pflasterplatz mit Pergola und Sitzbänken und die Schulmensa erhielt im Foyer einen Sitz- und Aufenthaltsbereich. Die Hauptverbindungswege zwischen beiden Schulhäusern wurden als Promenade gestaltet.

Während der Bauzeit waren die Schulhöfe für die Schüler teilweise gesperrt, auch den Baulärm mussten sie tapfer ertragen. Finanziert wurde das Großprojekt ausschließlich aus den Fördertöpfen von "Soziale Stadt" und "Stadtumbau West" mit einer Gesamtsumme von rund zwei Millionen Euro.


Ulrike Kiefert / uk
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