Geräuscharm und gelenkschonend: Bolzplatz auf dem Germersheimer Platz modernisiert

Baustadtrat Carsten Röding (rechts), Jörg-Andreas Czernitzky von Vattenfall und Kinder der Bernhard-Lichtenberg-Grundschule kamen zur Wiedereröffnung des Bolzplatzes am Germersheimer Weg. (Foto: Berit Müller)
Berlin: Germersheimer Platz |

Spandau. Mal staubige Schotterpiste, mal mit Pfützen übersät: Ein reines Vergnügen war’s bislang nicht, auf dem Bolzplatz am Germersheimer Platz zu kicken. Jetzt hat der Bezirk die Anlage runderneuern lassen, und Kinder aus dem Kiez testeten gleich, ob das Unterfangen gelungen ist.

Die Sonnen treten gegen die Monde an – und der Baustadtrat soll für die Sonnen ins Tor. „Ich war ja mal Torwart“, sagt Carsten-Michael Röding (CDU), als er sich bereitwillig zwischen die Pfosten begibt. Viel zu tun bekommt er zunächst aber nicht. Die gemischten Teams aus der Bernhard-Lichtenberg-Grundschule müssen sich erst aufeinander einspielen, und der Fußball ist zu heiß umkämpft. Der eine oder andere Junge stöhnt da schon mal. „Die Mädchen wissen gar nicht, wie sie spielen müssen“, mault ein Viertklässler. Völlig unbeeindruckt bolzen die Mädels munter weiter.

Die Begeisterung der Kinder freut Stadtrat Röding und beweist, dass ein stattliches Sümmchen aus dem Bezirksetat an richtiger Stelle investiert wurde. 120.000 Euro kosteten der moderne, helle Kunststoffbelag und die beiden neuen Tore auf dem Germersheimer Platz. Den Löwenanteil hat der Bezirk aus seinem Topf für die Grünflächenunterhaltung bezahlt, 20.000 Euro steuerte das Unternehmen Vattenfall Europe Wärme AG bei.

Das hat mit seinem Projekt „Raum für Kinderträume“ schon viel für kleine Spandauer getan. Im Jahr 2013 sorgte es beispielsweise dafür, dass die Seilbahn auf dem benachbarten Spielplatz wieder einwandfrei funktionierte. „Die meisten Mitarbeiter in unserem Heizkraftwerk Reuter in der Siemensstadt sind Spandauer, und wir fühlen uns sehr wohl hier“, sagt Jörg-Andreas Czernitzky von Vattenfall, der vorbeigekommen ist, um das modernisierte Bolzfeld in Augenschein zu nehmen. „Da liegt es doch nahe, dass wir uns im Bezirk engagieren.“ So geht das gesamte Vorhaben als Spandauer Teamarbeit durch, denn auch die bauausführende Firma Fehmer ist in der Zitadellenstadt ansässig.

Nicht nur die jungen Fußballer, auch die Anwohner am Germersheimer Platz profitieren vom Tipp-Topp-Bolzplatz. Kunststoff-Belag und Seilspannung der neuen Tore dämpfen allzu laute Spielgeräusche – mit Ausnahme des Torjubels natürlich. Der neue Boden ist zudem gelenkschonend und robust. „Der dürfte jetzt eine ganze Weile halten“, sagt Carsten Röding. bm
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