750 Wohnungen am Weißenseer Weg geplant

Das ehemalige BVG-Gelände ist umzäunt, hier sollen Wohnungen gebaut werden. (Foto: Wrobel)

Fennpfuhl. Die Howoge will gemeinsam mit einem Privatinvestor ein neues Wohnviertel am Weißenseer Weg bauen bauen. Auch bei den benachbarten Bauprojekten tut sich etwas.

Rund 750 Mietwohnungen sollen auf der Brache am Weißenseer Weg und der Hohenschönhauser Straße entstehen. "Es sollen keine Stadtvillen gebaut werden, sondern mehrstöckige Häuser", informiert der Stadtrat für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU).

Schon seit vielen Jahren wird das Areal nicht mehr als Busbahnhof genutzt. Zwischenzeitlich wurden hier Trödelmärkte veranstaltet. Heute ist die Brache Abstellfläche, Reihen von Betonteilen sind hier deponiert.

Wann die Bagger anrollen, ist nich nicht klar, es kann noch einige Jahre dauern. Das Bebauungsplanverfahrens ist angelaufen, derzeit geht es um die Nutzungsdichte. "Im Moment befinden wir uns mit der Howoge in der Abstimmung. Noch gibt es keine Architekturentwürfe", sagt der Stadtrat. Im Gespräch seien fünfgeschossige Bauten, welche den Blockrand schließen sollen. Damit würden sich die Gebäude an dem umliegenden Umfeld, das aus Plattenbauten besteht, orientieren. Ganz im Gegensatz zum benachbarten Stadtvillen-Projekt der Howoge in der Konrad-Wolf-Straße. Unter dem Titel "Schokostücke" entstanden auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerwarenfabrik mehrere Stadtvillen mit 157 Wohneinheiten, welche in diesem Jahr von den ersten Bewohner bezogen werden.

Noch im Bebauungsplanverfahren befindet sich wiederum das Projekt "The Square3", das ebenfalls in nächster Nähe zur Brachfläche am Weißenseer Weg/ Hohenschönhauser Straße liegt. Der Projektentwickler Dirk Moritz plant auf 62 000 Quadratmetern entlang der Konrad-Wolf-Straße/Ecke Weißenseer Weg den Bau von drei Hochhäusern und weiteren Gebäuden, in denen Wohnungen und Verkaufsflächen Platz finden sollen. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 400 Millionen Euro. "Das Projekt soll bald in die öffentliche Beteiligung gehen", sagt der Stadtrat für Stadtentwicklung. "Mitte 2015 könnten wir bereits die ersten Bauanträge bearbeiten", sagt Nünthel.

Offenbar ist es also gelungen, die Bedenken der Senatsverwaltung gegenüber dem Projekt auszuräumen. Die hatte um Bestand und Entwicklung des benachbarten Sportforums gefürchtet, weil künftige Bewohner des neues Quartiers wegen Lärm- und Lichtemissionen klagen könnten.


Karolina Wrobel / KW
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