Am Wolfgangpfuhl soll eine Felsenlandschaft zum Klettern entstehen

Der Wolfgangpfuhl soll ein Klettergarten aus Felsen werden. (Foto: Landschaftsarchitekten Atelier8)
Berlin: Wolfgangpfuhl |

Fennpfuhl. Der Spielplatz am Wolfgangpfuhl in der Paul-Junius-Straße soll ab Mai für 280.000 Euro runderneuert werden. Eine Attraktion wird eine Kletterlandschaft sein.

Ein wenig verwildert und von Kindern eher gemieden werden die maroden und abgetragenen Spielplätze am Wolfgangpfuhl in der Paul-Junius-Straße 49-63. Hier gibt es zwei Spielberge, die einst auf zwei Hügeln eingerichtet wurden. In den kommenden Jahren werden die beiden Spielberge nacheinander neu gestaltet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet: Dabei sollen nicht nur Familien mit Kleinkindern eine Spielfläche bekommen, sondern auch Kinder ab zehn Jahre.

Los geht es im Mai mit der Neugestaltung des Spielplatzes, der auch von der Rudolf-Seiffert-Straße aus zu erreichen ist. Hier soll eine attraktive Felslandschaft entstehen. "Diese Spiellandschaft ist besonders für Kinder ab zehn Jahren gedacht. Sie können sich hier beim Klettern austoben. Wer es ganz nach oben schafft, hat auch einen prima Ausguck", sagt der Landschaftsarchitekt Horst Heinisch vom Planungsbüro atelier8.

Eine Besonderheit sind bis zu drei Meter hohe Felsen aus Spritzbeton. Sie stellen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beim Klettern dar. Der Spielsand wird zudem durch so genannten Fallkies ersetzt. Er dämpft Sprünge vom Felsen ab, zudem sei er hygienischer als Sand. Drei neue Vogelkirschen sollen neben die Spielfläche gepflanzt werden. Sie werden auf dem sehr sonnigen Platz mehr Schatten spenden.

Die Wege rund um den Hügel sollen ebenfalls wieder instand gesetzt und Trampelpfade zu echten Wegen werden. Andere, nicht mehr genutzte Wege, werden zurückgebaut.

Insgesamt investiert der Bezirk rund 280.000 Euro. "Die Anlage wird überaus robust sein", sagt der Stadtrat für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU). Die Fertigstellung ist im Herbst geplant. Im kommenden Jahr wird der zweite Spielhügel neu angelegt. Hier entsteht dann ein Kleinkinder-Spielplatz.


Karolina Wrobel / KW
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