"Teilen & Fügen" in der rk-Galerie

Fast abstrakt muten die Kupferstiche von Heribert Bücking an. (Foto: Heribert Bücking)
Berlin: rk-Galerie für zeitgenössische Kunst |

Lichtenberg. Kunst zu machen heißt nicht nur schöpferisch tätig zu sein. Manchmal ist auch die Destruktion Kunst. Wie das funktioniert, zeigt die Ausstellung in der Galerie im Ratskeller.

Der Kupferstich gehört zu den ältesten grafischen Verfahren in der Kunst, doch seine moderne Interpretation scheuen viele Künstler. Nicht so der Berliner Heribert Bücking. Er ist einer der wenigen, der das Verfahren eigenwillig und modern auslegt. Am 16. Juli eröffnet in der rk-Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller in der Möllendorffstraße 6 die Ausstellung "Teilen & Fügen". Hier sind Arbeiten des 1940 geborenen Berliners Bücking zu sehen: Variationen von auseinander geschnittenen und neu zusammengefügten.

In der Ausstellung sind auch die Arbeiten des Bildhauers Robert Schmidt-Matt zu sehen, der sich ebenfalls einer Methode der neuen Komposition des Materials bedient. Er geht von vorgefundenen Steinblöcken aus und arbeitet sich von der unbehandelten Oberfläche der Steine senkrecht ins Innere. Von dort nimmt er Teilungen vor und öffnet die geschlossene Masse. Die Vernissage findet um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. September zu sehen, der Eintritt ist frei.


Karolina Wrobel / KW
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