Bäderbetriebe erarbeiten neues Konzept

Fennpfuhl. Anwohner sind verunsichert: Sie fürchten, dass die Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz für die Öffentlichkeit schließt. Dürfen ab September 2014 nur noch Vereine und Schulen die Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz nutzen? Hinweise über derartige Pläne der Berliner Bäderbetriebe will die Partei Die Linke in Lichtenberg erhalten haben.

Deshalb fragte die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch nun bei Innen- und Sportsenator Frank Henkel (CDU) schriftlich nach: "Die Belegschaft der Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz wurde durch den zuständigen Bereichsleiter darüber informiert, dass ab September 2014 das öffentliche Schwimmangebot eingestellt werden soll. Die Halle soll dann nur noch für Vereins- und Schulschwimmen geöffnet sein", schreibt Lötzsch. Diese Einschränkung würde eine "empfindliche Einbuße an Lebensqualität und Gesundheitsförderung" für Senioren und Familien bedeuten, kritisiert die Politikerin.

Mehr als 32.000 Einwohner leben im Ortsteil Fennpfuhl. Seit 2003, als die Schwimmhalle in der Rudolf-Seiffert-Straße schloss, ist das Hallenbad am Anton-Saefkow-Platz das einzige im Gebiet. "Die Schwimmhalle am Anton-Saefkow-Platz soll über den September 2014 hinaus öffentlich zugänglich bleiben", sagt Matthias Oloew, Sprecher der Berliner Bäderbetriebe. Der öffentliche Betrieb werde wie bisher weitergehen. Richtig sei aber, dass derzeit ein neues Bäderkonzept erarbeitet werde. "Wir betrachten jeden Standort und damit auch verschiedene Betriebsmodelle." Noch handelt es sich beim Plan um einen Entwurf, über dessen Details Oloew keine Auskünfte gab. Welchem Modell Vorrang gegeben wird, darüber müsse noch der Aufsichtsrat entscheiden, heißt es.


Karolina Wrobel / KW
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