Boden der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz komplett saniert

Die Tischtennis-Spieler von Tennis Borussia gehören zu den Nutzern der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz. (Foto: Bezirksamt Lichtenberg)

Fennpfuhl. Sechs Monate dauerte die Sanierung der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz. Schimmelpilz hatte sich im Boden breit gemacht. Jetzt können Freizeitsportler und Vereine dort wieder fleißig trainieren.

Im April vergangenen Jahres hatte sich der Schaden offenbart: Als der Boden der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz geöffnet wurde, stellten die Fachleute einen massiven Schimmelpilzbefall fest. Ursache dafür war ein Wasserschaden. Der hatte für die Ausbreitung des Pilzes gesorgt. Weil Schimmelpilz als sehr gesundheitsschädlich gilt, musste der Bezirk sofort handeln - und die Halle schließen. Das war ein harter Schlag, nicht nur für die Mitglieder der 13 Vereine, die die Sporthalle regelmäßig nutzen. In der Halle finden auch die Bundesligaspiele im Tischtennis und Volleyball statt. Eine sofortige Sanierung war daher unumgänglich. Rund 409.000 Euro kostete den Bezirk die Wiederherstellung der Halle. Nach sechsmonatiger Sanierung ist sie nun wieder geöffnet. "Diese unvorhergesehene Sanierung war für den Bezirk ein Kraftakt", sagt Sportstadträtin Kerstin Beurich (SPD). "Die finanziellen Mittel standen ja eigentlich nicht zur Verfügung." Nicht einmal eine Teilsanierung der Halle war zu diesem Zeitpunkt geplant. Also ging es an die Finanzreserven des Bezirks.

Dabei soll die Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz eigentlich seit langem komplett saniert werden. Sie braucht einen neuen Empfangsbereich und auch die Sanitäranlagen sind renovierungsbedürftig. Das Ganze würde in etwa 3,2 Millionen Euro kosten - kein Wunder, dass der Bezirk die Sanierung der 1983 erbauten Halle seit Jahren verschiebt.

Inzwischen heißt es, dass mit einem Beginn des Vorhabens nicht vor dem Jahr 2017 zu rechnen sei. Denn in der Lichtenberger Investitionsplanung hat der Ausbau von dringend benötigten Schulen absoluten Vorrang.

Laut aktueller Prognose werden bis zum Schuljahr 2018/2019 allein zwölf Grundschulen fehlen. Weil im Bereich Schule zudem ein Sanierungsstau von über 90 Millionen Euro drückt, sind auch die bezirklichen Mittel zur Bauunterhaltung zum großen Teil gebunden.

Sportstadträtin Beurich freut sich deshalb umso mehr über die schnelle Teilsanierung der Halle. Neben der Erneuerung des Sportbodens wurden auch die Volleyballfelder in normgerechter Größe hergestellt. Die Tribüne musste zugunsten der nun größeren Felder um eine Reihe zurückgebaut und erneuert werden. Die Halle bekam zudem wichtige Rettungswege, die das Sportvergnügen nun auch sicherer machen.


Karolina Wrobel / KW
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