Pateneinheit brachte Spielplatz auf Vordermann

Gruppenbild mit Stadtrat. Jens-Holger Kirchner bedankte sich bei den Bundeswehrsoldaten auf dem Spielplatz für ihren Arbeitseinsatz. (Foto: BW)

Französisch Buchholz. Soldaten der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium für Verteidigung arbeiteten kürzlich einen Tag lang beim Amt für Tiefbau und Landschaftsplanung. Bei sommerlichen Temperaturen nahmen sich die 30 Soldaten der Pateneinheit des Bezirks Pankow den Spielplatz an der Schützenstraße vor.

Der Spielplatz in der Buchholzer Neubaugebiet war vor circa 15 Jahren angelegt worden. Auf ihm stehen eine Nestschaukel und hölzerne Kletterkombinationen mit Rutsche. Das Amt kontrollierte seitdem den Spielplatz regelmäßig in puncto Sicherheit, aber für aufwendige Pflegearbeiten fehlten die Mitarbeiter und die finanziellen Mittel. "Wir haben in ganz Pankow 210 Spielplätze. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitarbeitern schaffen wir es einfach nicht, alle zu pflegen", sagt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen).Auf dem Spielplatz an der Schützenstraße führte das dazu, dass zwar die Spielgeräte in Ordnung sind, aber der Untergrund nicht zum Spielen und Toben geeignet ist. Der Rindenmulch, der ursprünglich als Fallschutz rund um die Spielgeräte gedacht war, verklumpte zu einer festen, harten Masse. Außerdem machte sich das Unkraut auf dem Spielplatz breit.

Dass sich nun die Soldaten der Pankower Pateneinheit bereit erklärten, den Spielplatzuntergrund wieder auf Vordermann zu bringen, freute das Bezirksamt. Für "Handarbeit" in dieser Größenordnung hätte das Amt für Tiefbau und Landschaftsplanung selbst gar keine Mitarbeiter. Die Soldaten entfernten den Rindenmulch. Danach wurde frischer wieder aufgetragen. Des Weiteren wurde eine inzwischen defekte Holzplankenfläche auf dem Spielplatz abgebaut. "Ich freue mich, dass die Soldaten den Bezirk zum wiederholten Male auf einem Spielplatz unterstützen. Meine Hoffnung ist, dass dies weiterhin Tradition im Rahmen unserer Patenschaft mit dem Wachbataillon bleibt", sagt Jens-Holger Kirchner.


Bernd Wähner / BW
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