Flutlichtanlage für das Kleinfeld an der Chamissostraße ist nicht in Sicht

Berlin: Helmut-Faeder-Sportplatz |

Französisch Buchholz. Auf dem Kleinfeld-Fußballplatz am Helmut-Faeder-Sportplatz wird es in absehbarer Zeit keine Flutlichtanlage geben.

Damit wird mit Beginn der dunklen Jahreszeit keine Nutzung des Platzes an der Chamissostraße in den Abendstunden möglich sein. Eine solche Nutzung wollten die Verordneten aber erreichen, als sie im Juni dem Bezirksamt einen entsprechenden Auftrag erteilten. Geprüft werden sollte, ob und wie für das Kleinfeld eine Flutlichtanlage finanziert und installiert werden kann. Auf dem Helmut-Faeder-Sportplatz trainieren die Fußballer des SV Buchholz. Der Verein wächst und es werden weitere Trainingsmöglichkeiten gebraucht. Deshalb freuen sich die Fußballer, dass sie auch das Kleinfeld am Sportplatz nutzen können. Das gehört nämlich zur benachbarten Jeanne-Barez-Schule.

Aus diesem Grund gibt es dort bisher auch keine Flutlichtanlage. Denn für einen Schulsportplatz ist diese nicht nötig. Ungünstig für den Fußballverein. Denn Mannschaften, die in den Sommermonaten noch um 17 oder gar 19 Uhr mit dem Training beginnen konnten, müssen dieses nun im Herbst und Winter aus Sicherheitsgründen abbrechen. Das Bezirksamt nahm sich der Sache an.

Es ließ prüfen, ob zusätzliche Flutlichtstrahler an bereits vorhandene Masten auf dem Hauptplatz angebracht werden könnten. Ein Gutachten kam zu dem Fazit, dass mit dieser Lösung das Kleinfeld nicht ausreichend beleuchtet werden kann. Es müssten also vier Masten am Kleinfeld errichtet werden.

Weil sich diese Fläche im Fachvermögen des Schulamtes befindet, müsste die neue Flutlichtanlage aus dem Schul- und Schulsportanlagensanierungsprogramm finanziert werden. Doch für dieses Programm gebe es derzeit andere Prioritäten, so der Schul- und Sportstadtrat Torsten Kühne (CDU). Im Vordergrund stehe die Sanierung von Schulgebäuden und deren Freiflächen. Da sei die Finanzierung einer Flutlichtanlage mittel- und langfristig nicht möglich.

Größere Chancen hätte die Flutlichtanlage, wenn das Kleinfeld von der Abteilung Schule an die Abteilung Sport übertragen werden würde, so Kühne. Dann könnten andere Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden. Der Ball liegt nun wieder bei der BVV, die dazu eine politische Entscheidung treffen muss. BW
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