Sich heil und ganz fühlen: 5. Gesundheitsmeile im Friedenauer Malerviertel

Die Gesundheitsmeile repräsentiert eine Auswahl von Gesundheitsangeboten auch jenseits der klassischen Medizin. (Foto: privat)
 
Im Malerviertel findet die mittlerweile 5. Gesundheitsmeile statt. (Foto: privat)

Sich heil und ganz fühlen ist das diesjährige Motto der 5. Gesundheitsmeile im Friedenauer Malerviertel, beginnend am Freitag, 18. September, 16 Uhr bis Sonnabend, 19. September, um 16 Uhr.

Ein reiches Programm an Angeboten, Beratungen und Informationen zu den jeweiligen Fachgebieten bietet Gelegenheit, Methoden kennen zu lernen und sich selbst zu erfahren.

Vorträge mit Diskussionen, Demonstrationen, Austausch und praktischen Übungen zu den Themen: „Wir wissen wovon wir reden – Krebsberatung und das besondere Potenzial von BeraterInnen, die selbst betroffen waren“. Professionelle Beratung mit persönlichem Erfahrungshintergrund bei einer Krebserkrankung; zu "Dunkelfeldblutbilddiagnostik durch Vitalblutmikroskopie"; zu "Wie bringe ich mein Immunsystem in Schwung und steigere meine Vitalität?" oder zu „Therapie als Heldenreise“.

Workshops zu Atmung und Stimme, Singen, zu Maltherapie und Therapeutischem Plastizieren mit Ton, zu Bewegungen und Übungen für das Wohlbefinden aus dem antiken Mexiko; zu Achtsamkeit im Alltag und am Arbeitsplatz mit praktischen Übungen; zu „Praktischer Einführung in die Bioenergetische Analyse“ und zu Qigong und Yoga.

Beratung und Informationen gibt es zu verschiedenen Therapiebereichen, Methoden und Ansätzen; wie z.B. zur Körpertherapie und Osteopathie, zur Kunsttherapie und Biografiearbeit mit künstlerischen Mitteln, zur Hypnotherapie und Hypno-Coaching, zum Coaching und Supervision; wie auch zur Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetikprodukten. Beratung rund um das Thema Hilfsmittel; zur kultursensiblen Pflege und Unterstützung für hilfebedürftige Menschen, zum Pflegen und Begleiten zu Hause, und letztendlich zu Abschiedsritualen, Bestattungen und Trauerprozessen und zum Service für Hinterbliebene.

Gemeinschaftliche Aktionen und Events bieten interkulturelle Songs zum Mitsingen mit Klavierbegleitung und Erzählungen; gemeinsam einen Sarg bemalen, aber auch Fußdruckmessungen und Venenfunktionstests und ein Entsäuerungsfußbad, abgerundet mit Kreistänzen, und barrierefreiem geselligen Zusammensein für betreute Menschen und deren Angehörige.

Am Freitag um 20 Uhr findet eine Vernissage "Heil und Ganz" Bilder & Plastiken (Asha Atelier) statt und am Sonnabend, 12 Uhr „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ (Pablo Picasso) Bilder aus der Malwerkstatt der Krebsberatung Berlin.

Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt – ob beim nachbarschaftlichen Kaffeeklatsch, Beisammensein und Plauderei mit Kaffee und Kuchen und Live-Gitarre, oder Kaffee und Kuchen und Snacks in den jeweiligen Praxen und Einrichtungen oder bei den Infopunkten – Café Lotte Jacob in der Cranachstr. 58 und Da Bangg Teehaus, Hedwigstr. 18, beim Marktplatz Friedenau mit koreanischen Spezialitäten. Programm-Broschüren mit der Karte zu den Stationen der 5. Gesundheitsmeile liegen dort zum Mitnehmen bereit. Die Broschüre bietet einen Überblick über Praxen und Einrichtungen im Malerviertel.

Die Gesundheitsmeile ist eine private Initiative, die 2011 von Djorna Biswas (Dipl.-Kunsttherapeutin) initiiert wurde. Seit der 1. Gesundheitsmeile entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit im Kiez, die sich bis heute bewährt. Die Wirkung der Initiative ist nachhaltig. Biswas: „Es ist eine wunderbare Verbindung und Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und Praxen im und um das Malerviertel entstanden. Von dem Netzwerk profitieren die Klienten und die Therapeuten unterstützen sich gegenseitig. Hier ist Konkurrenzgebaren durch Miteinander und Gemeinschaftssinn im Kiez ersetzt worden.“

Die Gesundheitsmeile im und um das Malerviertel herum repräsentiert eine Auswahl von Gesundheitsangeboten auch jenseits der klassischen Medizin, zur Unterstützung der leiblichen, seelischen und geistigen Konstitution. Das diesjährige Motto ist „Heil und Ganz“, "was unsere Wünsche an Gesundheit ebenso fasst wie die Herausforderung das Ganze zu sehen und mit dem Ganzen umgehen zu müssen, auch wenn es vielleicht nicht heil ist." (Jan Möller, memento).

Was und wo ist eigentlich das Malerviertel? Das Malerviertel – einst Acker „Hinter der Wannseebahn“, dann Neu-Friedenau, später der Dürerkiez – ist die Gegend, die nach 12 Malern benannt ist. Im Dreieck Thorwaldsen-, Rubens- und Rembrandtstraße mit der westlichen Spitze zur Friedenauer Brücke entwickelte sich eine kreative, anregende, unternehmerische Vielfalt und ein Miteinander. Heute ist das Malerviertel zu einem Zentrum von Gesundheit, Sozialem, Bildung, Unternehmertum, Kunst, Beratung und Begegnung geworden, das über die Grenzen des Kiezes hinaus wirkt.

Weitere Informationen: www.berlin-malerviertel.org.
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