Pumas sind ausgezogen: Alfred-Brehm-Haus wird umgebaut

Ein neues Zuhause hat die Puma-Dame "Cheyenne" im Zoo Pilsen gefunden. (Foto: Tierpark Berlin)
Berlin: Tierpark Berlin |

Friedrichsfelde. Gary, Cheyenne und Missoula sind umgezogen – und den drei Montana-Pumas werden andere große Katzen folgen. Die Vorbereitungen für den Umbau des Alfred-Brehm-Hauses im Tierpark laufen.

Das 1963 eröffnete Haus, das den Namen des Zoologen Alfred Brehm (1829–1884) trägt, gehört zu den ältesten Bauten im Tierpark. Hier sind unter anderem Raubtiere untergebracht.

Doch die Anlage ist nicht mehr zeitgemäß. Nach einer energetischen Sanierung, die vergangenes Jahr abgeschlossen worden ist und rund sechs Millionen Euro gekostet hat, soll das Haus nun für eine artgerechte Haltung der Tiere umgebaut werden. Ganz wichtig: Größere Käfige müssen her.

Die Pumas sind die ersten, die ausgezogen sind. Ein neues Zuhause haben sie in den Zoos in Pilsen und den Zlin-Lensa gebracht. Sie werden in Tschechien bleiben und nicht mehr zurückkehren. "Die Pumas abzugeben, fiel uns nicht leicht. In die Pflege und Zucht dieser wunderschönen Tiere haben wir sehr viel Arbeit gesteckt", sagt der Friedrichsfelder Kurator Christian Kern.

Doch weil Pumas zu den Friedrichsfelder Traditionsarten gehören, sei fest geplant, dass diese Tierart in den Tierpark zurückkehren soll. Vielleicht, so hofft man, seien es dann sogar die Nachkommen der eigenen Missoula, Cheyenne oder Gary. KW
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