Verkehrsschule auf Vordermann gebracht

Der Viertklässler Maxim erklärt den Politikern Hendrikje Klein und Ole Kreins und die Ausrüstung seines Fahrrads. (Foto: Wrobel)

Friedrichsfelde. Mit der Hilfe vieler Ehrenamtlicher und Spenden wurde die Fassade der Jugendverkehrsschule in der Baikalstraße 4 auf Vordermann gebracht.

Rund 14 000 Mädchen und Jungen erhalten in der Baikalstraße das richtige Training für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr. So auch die Schüler der vierten Klasse der Lew-Tolstoi-Grundschule. Die kleinen Fahrradfahrer üben auf dem großen Straßenparcours mit Kreisverkehr, Fußgängerüberwegen, Verkehrszeichen und Kreuzungen. Ganz praktisch lernen die Kinder, wie ein Radfahrer anderen Verkehrsteilnehmern signalisieren kann, wenn er abbiegen möchte. Sie lernen den Schulterblick, welcher Bereich der Straße für Radfahrer vorgesehen ist, und wie ein Fahrrad ausgerüstet sein muss.

"Die Jugendverkehrsschule leistet mit der Verkehrserziehung einen echten Beitrag für die Sicherheit der Kinder", weiß der Friedrichsfelder Abgeordnete Ole Kreins (SPD). Er gehört zu den Unterstützern der Schule, wie auch die Fraktionsvorsitzende der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung, Hendrikje Klein. Sie hatte im Sommer viele junge Leute zusammengetrommelt, um die Einrichtung für den Schuljahresbeginn auf Vordermann zu bringen.

"Der Einsatz unserer vielen ehrenamtlicher Helfer hat die Fassadenverschönerung erst möglich gemacht", bedankte sich der Leiter der Jugendverkehrsschule, Wolfgang Kopischke bei dem kleinen Fest zur Fassadeneinweihung Anfang Oktober. Die klamme Kasse des Bezirks verhinderte bislang dringend benötigte Schönheitsreparaturen. Aus dem Fonds für nachbarschaftliches Engagement wurden allerdings 1700 Euro für eine Renovierung zur Verfügung gestellt, da die Arbeiten ehrenamtlich erfolgen. Viele Anwohner und Unterstützer nahmen sich im Sommer Zeit, um mit Pinsel und Farbroller die Fassade zu verschönern. Ein Graffiti-Künstler bemalte die Flächen zusätzlich mit Verkehrszeichen.

"Das kann nur ein Anfang sein, denn es gibt noch viel zu tun", weiß Kopischke. Die Straßenmarkierung auf dem Parcours ist brüchig und auch der Schulungsraum für die theoretische Verkehrserziehung könnte einen neuen Anstrich gebraucht. Auch diese Verbesserungen sollen auf Spendenbasis erfolgen. Etwa 5000 Euro werden gebraucht. Eine Anschubfinanzierung von 1000 Euro hat Die Linke in der Bezirksverordnetenversammlung beantragt.

Über die Möglichkeit von Sach- und Geldspenden informiert der Träger der Jugendverkehrsschule "Atina" unter 274 72 00.

Karolina Wrobel / KW
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