Fundbüro der Träume - Ausstellung in der Bodo-Uhse-Bibliothek

Wann? 01.11.2016 19:00 Uhr

Wo? Berlin, Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin DE
Der helle Tag (Foto: Astrid Reimann)
Berlin: Berlin | So heißt die Ausstellung einer ungewöhnlichen Künstlerin, die zur Zeit in der „Bodo-Uhse-Bibliothek“ in Lichtenberg und nächstes Jahr in der Egon-Erwin- Kisch-Bibliothek zu sehen ist.
Mit viel Einfühlungsvermögen und dem besonderen Blick lässt Astrid Reimann die Zuschauer teilhaben, an ihrer einzigartigen Sicht auf Dinge und Gelegenheiten des Alltags, die von den meisten in der Hektik der Zeit kaum noch wahrgenommen werden. Ergänzend zu den Bildern, Fotografien und Collagen gibt es noch einfühlsame Geschichten und Gedichte, mit denen die Autorin den Blick der Zuhörer auf ihr Innerstes zulässt.
Lesung am 01.11.2016


Eine Finissage bei der diese Texte durch Astrid Reimann und den befreundeten Künstler Christian Facius gelesen werden, ist für den 01.11.2016 , 19.00 Uhr in der Bibliothek in der Erich-Kurz-Str.9 vorgesehen.
Mit dem Erzählen von kleinen Geschichten hat die gelernte Wirtschaftskauffrau schon früh begonnen, das Schreiben hat sie auch während des Journalistikstudiums und der Ausbildung im kreativen Schreiben immer hautnah begleitet. Die Gestaltung der Collagen entstand nach ihrer Einschätzung erst später, eher aus der Inspiration des Augenblicks, dem spielerischen Umgang mit Gegenständen des Alltags. „Ich fange die Momente ein, das Alltägliche, die kleinen Dinge. In der Drei-Dimensionalität beginnen die Dinge plötzlich eine Geschichte zu erzählen, erhält das Alltägliche eine neue Bedeutung. Und wenn dann im Dialog mit dem Betrachter wieder eine andere Geschichte entsteht, macht mich das glücklich.“
Sicher mag sich mancher schwer tun, mit der Einbindung von alltäglichen Gegenständen in Bilder und Farben, aber welche der heute bekannten Kunstrichtungen, wurde schon von Anfang an gefeiert?
Die Frage, ob das wirklich Kunst ist, erübrigt sich, wenn etwas so die Herzen der Zuschauer und Zuhörer berührt, wie die Schöpfungen von Astrid Reimann. Das belegen viele persönliche Äußerungen, wie die einer Besucherin: „Astrid Reimann hat den Mut, die Gedanken auszusprechen, die ich auch habe. Ich würde sie aber niemals öffentlich machen können. Dass es doch jemand so treffend formuliert hat, berührt mich sehr und tut mir gut.“
Betonte doch schon Oscar Wilde: „Ziel der Kunst ist, einfach eine Stimmung zu erzeugen,“
Astrid Reimann gelingt es sehr gut, genau die Stimmung entstehen zu lassen, die Zuschauer wie Zuhörer gerne wieder kommen lässt.
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