Gang über den Zentralfriedhof

Friedrichsfelde. Zu einem historischen Spaziergang über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde laden am Sonntag, 24. August, Prof. Dr. Jürgen Hofmann und Klaus Schäling ein.

Im Mittelpunkt steht dabei der Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Prof. Hofmann erinnert daran, dass die meisten Menschen an einen kurzen Waffengang glaubten. Doch der dauerte Jahre und viele kehrten von den Fronten nicht heim. Auch auf dem Städtischen Zentralfriedhof Friedrichfelde hat der Erste Weltkrieg seine Spuren hinterlassen. Dort ruhen Opfer des Massenmordens aus allen sozialen Schichten. Darunter sind auch viele Reichstagsabgeordnete, die dem Krieg ihre parlamentarische Unterstützung gaben, aber auch jene, die sich dem patriotischen Taumel widersetzten. Der Rundgang gibt einen Einblick in das Pro und Kontra der damaligen Diskussionen und das Schicksal ihrer Akteure.

Er beginnt um 14 Uhr am Eingang in der Gudrunstraße. Unkostenbeitrag vier, ermäßigt zwei Euro, Schüler bis 14 Jahre frei.


Klaus Tessmann / KT
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