Symbolischer Name für Straße

Friedrichsfelde. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft fordert die Fraktion Die Linke, die Straße Alt-Friedrichsfelde umzubenennen. Sie soll wieder "Straße der Befreiung" heißen. Diesen trug die Straße zwischen den Jahren 1975 und 1992. Um der Forderung in der Bezirksverordnetenversammlung Nachdruck zu verleihen, will Die Linke am 21. April um 16 Uhr die Straße zunächst symbolisch umbenennen. Treffpunkt ist die Ecke Alt-Friedrichsfelde und Rosenfelder Straße. Hintergrund: Über die heute Alt-Friedrichsfelde heißende Straße stieß die Rote Armee vor siebzig Jahren ins Stadtzentrum bis zum Reichstag vor und setzte gemeinsam mit den Alliierten dem Krieg ein Ende. Zudem errichtete die Rote Armee, so begründet die Fraktion Die Linke in ihrem Antrag auf Rückbenennung der Straße, ihre erste Stadtkommandatur in der heutigen Straße Alt-Friedrichsfelde. Von dort aus wirkte der heutige Ehrenbürger und erste sowjetische Stadtkommandant Berlins, Nikolai Erastowitsch Bersarin. Weitere Informationen gibt es bei der Fraktion Die Linke unter 902 96 31 20.


Karolina Wrobel / KW
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