Abriss des Koggebrunnens?

Friedrichsfelde. Der Dienstleistungswürfel "Kalinka" im Gesinger Viertel könnte nach den Plänen eines Investors abgerissen werden, um an dieser Stelle Einfamilienhäuser zu bauen. Um die künstlerisch gestalteten Reliefplatten und den Koggebrunnen sorgt sich deshalb der SPD-Bezirksverordnete Henning Fahrenberg. Er fragte am 11. Dezember bei der Bezirksverordnetenversammlung, ob Relief und Brunnen bei einem Abriss des Dienstleistungswürfels gesichert würde. "Beide sind nicht in der Denkmalliste eingetragen", informierte Wilfried Nünthel (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung. Er ergänzte, dass die Objekte sich "in einem beklagenswerten Zustand" befänden. Sie seien an vielen Stellen beschädigt und mit Graffiti besprüht. Ob sie abgerissen werden sollten, sei jedoch noch unklar. Hierüber verständige sich derzeit noch das Bezirksamt mit dem Investor. "Wir haben noch keine Antwort erhalten", so Nünthel.


Karolina Wrobel / KW
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