Schon so giftig wie die Großen

Friedrichsfelde. Die ägyptische Königin Kleopatra soll der Legende nach Selbstmord begangen haben, indem sie sich von einer Kobra beißen ließ. Im Terrarium des Tierparks, der Schlangenfarm, sind im Oktober vier Junge dieser Giftschlangen aus der Familie der Nattern geschlüpft: Marokkokobras. Sie sind lackschwarz und sehr reaktionsschnell, werden bis zu 2,40 Meter lang und ihr Nervengift ist schon als Schlangenbaby so stark wie das ihrer Eltern. Die kleinen Marokkokobras erblickten das Terrarienlicht nach 64 Tagen in einem Inkubator, der mit einem Isolierstoff aus der Flugzeugindustrie ausgekleidet ist. Sie sind jetzt im Schauterrarium zu bestaunen. "Es ist nach 2009, 2010 und 2011 bereits der vierte Nachzuchterfolg bei dieser Kobraart", erläutert Falk Dathe, wissenschaftlicher Oberassistent des Tierparks. Marokkokobras bevorzugen im südlichen Marokko trockene Lebensräume mit niedrigem Gestrüpp, Gebüsch oder Gesteinsschutt. Ihre Nahrung besteht aus Kleinsäugern, Vögeln, Eidechsen, Schlangen und Fröschen.


Karen Noetzel / KEN
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