Zuwachs bei den Nacktmullen

Friedrichsfelde.Im Giraffenhaus im Tierpark Berlin können Besucher eine ungewöhnliche Tierart beobachten, die sich sonst in Gräben versteckt. Der Nacktmull ist zwar keine Schönheit, übt aber auf Evolutionsbiologen eine große Faszination aus. Eine 22-köpfige Kolonie zieht derzeit ihren ersten Wurf auf. Der Tierpark verdankt sie der erfolgreichen Zucht des Zoos Dresden. Der natürliche Lebensraum des Nacktmulls sind die Trockensavannen und Halbwüsten Ostafrikas, etwa in Äthiopien, Kenia und Somalia. Der Nacktmull ernährt sich von Pflanzenknollen, die er beim Graben findet. Die Tierart ist spärlich behaart, hat eine rosa-bräunliche Haut und ist faltig. Die Tiere leben in einem Staat und werden von einer Königin regiert. Bis zu drei Männchen stehen ihr als Paarungspartner bereit, die übrigen Tiere der bis zu 80-köpfigen Kolonie graben nur Gänge, sorgen für die Aufzucht der Jungtiere oder besorgen Futter.


Karolina Wrobel / KW
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