Tierpark gelingt wichtiger Zuchterfolg bei Großkatzen

Direktor Andreas Knieriem mit dem jüngsten Leoparden-Nachwuchs. (Foto: Tierpark Berlin)

Friedrichsfelde. Rund 550 Gramm brachte "Pelangi" bei seiner Geburt am 17. Juni auf die Waage. Der jüngste Leoparden-Nachwuchs im Tierpark sorgt für den Erhalt der Art.

Er ist zwar klein, aber der kleine Java-Leopard "Pelangi" stapft schon recht selbstbewusst umher. "Der kleine Pelangi ist Botschafter für seine stark bedrohte Tierart", sagt der Tierpark-Direktor Andreas Knieriem. "Jedes Jungtier sichert das Überleben ein kleines Stückchen mehr." Die Leoparden-Art stammt ursprünglich aus den Regenwäldern der indonesischen Insel Java. Doch dort gibt es nur noch 250 Tiere.

Um diese Tierart vor dem Aussterben zu bewahren, beteiligt sich der Tierpark Friedrichsfelde an der globalen Erhaltungszucht. So schloss der Tierpark in diesem Jahr eine Kooperationsvereinbarung mit der Wildlife Reserves Singapore, welche die Zoologischen Gärten Singapurs unterhält, und der Taman Safari Indonesia auf Java. Damit ist der Tierpark in Berlin einer der Koordinatoren für das Zuchtbuch dieser bedrohten Tierart.

Im Tierpark leben fünf Java-Leoparden. Mit dem jüngsten Zuchterfolg, dem kleinen "Pelangi", trägt die zoologische Einrichtung aus Berlin zur Erhaltung der Tierart außerhalb Indonesiens bei. Tatsächlich ist es der einzige Zoo außerhalb Indonesiens, der diese tropische Leopardenart züchtet.


Karolina Wrobel / KW
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