Drei Busse sollen häufiger fahren: Bezirksverordnete sind für dichteren Takt

Dichtere Taktzeiten für die Linien 194, 296 und 396 hat die Fraktion der Linken in der BVV angeregt.

Für einen dichteren Takt bei den Buslinien 194, 296 und 396 in Friedrichsfelde außerhalb des Berufsverkehrs hat sich die Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ausgesprochen. Die Initiative ging von der Linksfraktion aus.

Bisweilen sind die Busse so voll, dass die Leute eng aneinander gequetscht stehen müssen. Es kommt sogar vor, dass Fahrgäste nicht mehr hineinpassen. Das betrifft vor allem Eltern mit Kleinkindern – denn die Kapazitäten für Kinderwagen sind im Bus begrenzt, mehr als drei Stück passen in der Regel nicht hinein.

Das Bezirksamt Lichtenberg soll sich bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Senatsverkehrsverwaltung dafür einzusetzen, dass die Buslinien 194, 296 und 396 in Friedrichsfelde auch außerhalb des Berufsverkehrs nicht bloß alle 20 Minuten, sondern häufiger fahren. Damit würde das Angebot dem tatsächlichen Bedarf angepasst. Auf diesen Antrag der Linken einigten sich die Fraktionen in ihrer letzten Tagung bereits vorab, ohne Aussprache.

In der Begründung des Antrags heißt es, die genannten Buslinien würden in der Zeit zwischen 9 und 13.30 Uhr nur im maximalen 20-Minuten-Takt eingesetzt. Zu dieser Tageszeit seien jedoch neben vielen Schülern auch ältere, geh- und anderweitig behinderte Menschen unterwegs. Es würden Arztbesuche, Einkäufe, Ämtergänge erledigt. Deshalb sei es notwendig, den derzeit gültigen Takt zu verkürzen.

Die Fraktion der Linken moniert in ihrem Antrag auch die Abfahrtzeiten der drei genannten Buslinien. Diese seien so gelegt, dass häufig zwei Busse unmittelbar nacheinander kämen. Auch deshalb verlängere sich die Wartezeit für Fahrgäste unnötig.
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