Neues Flüchtlingsheim auch im Bezirk

An der Alfred-Randt-Straße befindet sich seit einem Jahr ein Containerdorf für Flüchtlinge. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Containerdorf Friedrichshagen |

Treptow-Köpenick. An 45 weiteren Standorten könnten in Berlin Flüchtlingsheime gebaut werden. Jetzt wurden die ersten 15 Standorte von ihnen bekannt.

Sicher ist, dass auf das Areal des früheren Amtes für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR am Fürstenwalder Damm ein Containerdorf mit 1000 Plätzen kommt. Das Gelände gehört zu den 15 Standorten, die zwischen den Berliner Koalitionspartnern CDU und SPD unstrittig sind und für die der Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus jetzt 78 Millionen Euro freigegeben hat. Die Containersiedlungen sind für drei Jahre ausgelegt.

Noch keine Einigung gibt es bei den sogenannten Modularbauten für Flüchtlinge. Die haben eine deutlich höhere Lebensdauer und könnten später auch von Studenten bewohnt werden. Hier waren im Bezirk auch Standorte wie an der Gerhard-Sedlmayr-Straße in Johannisthal und drei ehemalige Industriegrundstücke am Bohnsdorfer Weg in Altglienicke im Gespräch. Ein auf der Liste des Finanzsenators aufgeführtes BSR-Gelände am Stellingdamm kommt für die Flüchtlingsunterbringung wohl nicht mehr in Frage, weil es dort bereits eine Bauvoranfrage für den Neubau von 21 Wohnungen und zehn Einfamilienhäusern gibt. Wann über die weiteren Standorte entschieden wird, steht noch nicht fest.RD
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