Frank Odening hatte bereits 50 Friedrichshagener vor der Linse

Matthias Stütz vom Kino Union. (Foto: Frank Odening)

Friedrichshagen. Frank Odening ist Grafikdesigner und seit 30 Jahren Friedrichshagener. Jetzt holt er für ein Fotoprojekt seine Nachbarn vor die Tür.

Wobei Nachbarn hier nicht wörtlich genommen werden darf. Nachbarn sind für den 53-Jährigen alle, die im Ortsteil am Ufer des Müggelsees arbeiten oder wohnen. „Ich möchte Menschen zeigen und damit etwas über Friedrichshagen erzählen“, sagt Frank Odening.

Dabei denkt er nicht unbedingt an Prominente. Vor seiner Kamera nahm der Friseur, der den Friedrichshagenern seit 50 Jahren die Haare schneidet, ebenso Platz wie die Frau, die sich den Lebenstraum von der eigenen Papierwerkstatt erfüllte. Auch der Buchhändler von der Ecke, ein Puppenspieler, der Betreiber des örtlichen Kinos und mehrere Gastronomen wurden schon für das Projekt „Friedrichshagener Porträts“ abgelichtet. Die Bilder entstehen möglichst am authentischen Ort in Farbe oder im klassischen Schwarz-weiß.

Bei einigen bekannten Friedrichshagenern wie Regisseur Leander Haußmann oder Wochenmarkt-Betreiber Wolfgang Hirche bemüht Odening sich noch um einen Fototermin. „Ich würde aber auch gern weitere Friedrichshagener, die nicht prominent sind, für das Projekt fotografieren“, sagt er.

Bisher hat Frank Odening schon rund 50 Menschen abgelichtet. Im kommenden Jahr sollen die Porträts in einer Ausstellung gezeigt werden – natürlich in Friedrichshagen. Außerdem soll eine Auswahl der Porträts in einem Bildband veröffentlicht werden. RD

Wer sich fotografieren lassen möchte, wendet sich bitte direkt an Frank Odening:  0176/92 40 25 37 oder frankodening@web.de.
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