Altlasten auf Spielplätzen

Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk gibt es neun Spielplätze, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit Altlasten, etwa von einstigen Industriebetrieben, belastet sind. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Silke Gebel hervor. Aufgezählt werden dort die Anlagen in der Hausburg-, Auer- und Marchlewskistraße sowie in Alt-Stralau in Friedrichshain, ebenso die Standorte Luckauer- und Lausitzer Straße, vor dem Schlesischen Tor, Mehringdamm und im Urbanhafen in Kreuzberg. Auf allen diesen Spielplätzen bestehe keine Gefahr, ansonsten wäre das Bezirksamt bereits tätig geworden, sagt Ursula Meyer, Mitarbeiterin von Baustadtrat Hans Panhoff (Bündnis90/Grüne). Silke Gebel ist da skeptischer. Sie fordert einen Bodenzustandsbericht für Berlin, „denn Eltern haben einen Anspruch darauf zu wissen, wo ihre Kinder sicher im Sand spielen können.“ Insgesamt listet die Antwort mehr als 40 Spielplätze mit möglichen Altlasten in der Stadt auf. tf
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