Beratung für Milieuschutzgebiete: Asum informiert die Mieter

Im Gebiet rund um die Weberwiese gilt seit vergangenem Jahr ebenfalls der Milieuschutz. Was dieser Status für die Mieter bedeutet, erfahren sie bei den Sprechstunden der Asum. (Foto: Thomas Frey)

Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk gibt es derzeit acht Erhaltungs- sprich Milieuschutzgebiete. Bei zwei weiteren läuft aktuell eine Untersuchung.

Wer in einem dieser Quartiere wohnt, erhält ab sofort eine kostenlose Mieterberatung. Sie wird von der Gesellschaft Asum im Auftrag des Bezirksamtes durchgeführt.

Wie mehrfach berichtet, werden in einer Milieuschutzgegend sogenannte "Luxusmodernisierungen" nicht genehmigt. Damit soll ein zu starkes Ansteigen der Mieten verhindert werden. Modernisierungen, die den "zeitgemäßen" Ausstattungszustand einer Wohnung herstellen, sind dagegen erlaubt. Deren Kosten müssen die Bewohner auch tragen.

In welche Kategorie eine Sanierung fällt, ist für die Betroffenen oft schwer nachvollziehbar. Unter anderem darüber erhalten sie bei der Mieterberatung Auskunft. Aber auch bei Fragen etwa zu Betriebskostenabrechnungen, Mieterhöhungen und Wohnungsmängeln gibt es Rat und Unterstützung. Ebenso, wenn die Umwandlung in eine Eigentumswohnung angekündigt ist, was beim Milieuschutz ebenfalls verhindert werden soll.

Für Bewohner der Erhaltungsgebiete Boxhagener Platz, Weberwiese und Petersburger Platz finden die Sprechstunden immer am Dienstag, 10 bis 13 Uhr, und Mittwoch, 15 bis 18 Uhr, bei der Asum, Sonntagstraße 21, statt. Für die Milieukieze Hornstraße, Graefestraße, Chamissoplatz und Bergmannstraße Nord gibt es das Angebot jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr im Familienzentrum, Mehringdamm 114. Mieter in der Luisenstadt sowie den beiden Untersuchungsgebieten Kottbusser Tor Süd und Ritterstraße bekommen die Beratung donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Nachbarschaftzentrum, Cuvrytraße 13/14.

Weitere Informationen finden sich außerdem auf der Website www.asum-berlin.de. tf
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