Frankfurter Allee ohne Nadelöhr: Bauarbeiten am Bahnhof vor dem Ende?

Wenig Platz für Passanten: der Durchgang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee. (Foto: Thomas Frey)
Berlin: Bahnhof Frankfurter Allee |

Friedrichshain. Das Passieren des Durchgangs zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee bedeutet seit Ende 2015 ein regelmäßiges Ärgernis. Seither wird dort entlang der Ringbahngleise gebaut.

Dort war einst eine Ladenzeile, die jetzt wieder entstehen soll. Eigentlich sollte sie schon längst fertig sein. Immerhin gibt es jetzt einen neuen Termin für das Ende der Bauarbeiten. Zumindest laut Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Voraussichtlich im Juli beginne die Eröffnung der neuen Mietbereiche, teilte er auf Nachfrage der Berliner Woche mit. Unter dem Titel "Kulinarischer Zwischenstopp" sollen in die neue Ladenzeile ein Backshop, ein Gemüseladen und ein Service Store einziehen, außerdem Gastronomiebetriebe mit italienischer und asiatischer Küche sowie ein Dönerladen. Mit dem Einzug der Geschäfte würden auch die Einschränkungen im Durchgang abgebaut, versprach Ahlert ebenfalls.

Wegen des Bauzauns blieb nur ein eher schmaler Weg. In den Hauptverkehrszeiten stauten sich dort manchmal die Menschen. Und das seit jetzt mehr als 18 Monaten. Dabei sollte der Umbau ursprünglich nur das Frühjahr 2016 dauern. Dann bis Ende vergangenen Jahres. Termine, die sich nicht halten ließen. Ein Hauptgrund dafür waren Unstimmigkeiten mit dem Denkmalschutz.

Dass gerade jetzt, laut Bahnsprecher, "mit Hochdruck" an der Fertigstellung gearbeitet wird, hat einen Grund. Wenn es ab 21. Juli zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr rund um die Baustelle am Ostkreuz kommt, wird die Station Frankfurter Allee noch wichtiger. Mehr Fahrgäste werden dort umsteigen. Ein schmaler Durchgang wie bisher würde dann zu noch mehr Chaos führen. tf
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