Max heißt jetzt Upside: Hochhäuser sollen bis 2020 stehen

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So soll das Max-und-Moritz-Ensemble auf dem Anschutz-Areal einmal aussehen. (Foto: Ziegert)
Berlin: Upside Berlin |

Friedrichshain. Unter dem Namen "Max und Moritz" wurde bereits vor drei Jahren das Projekt zweier knapp 100 Meter hohen Wohntürme auf dem Anschutz-Areal vorgestellt. Erst jetzt nimmt das Vorhaben an der Mariane-von-Rantzau-Straße aber richtig Fahrt auf.

Im September begannen die Hochbauarbeiten. Parallel dazu werden die Wohnungen im Max-Tower jetzt vermarktet. Das passiert allerdings unter der Bezeichnung Upside Berlin. Übernommen wurde der Exklusivvertrieb vom Immobilienunternehmen Ziegert.

Im Max-Upside-Objekt, das 86 Meter in Richtung Himmel ragt, stehen 179 Wohnungen in Größen von rund 60 bis mehr als 130 Quadratmetern zur Verfügung. Die haben ihren Preis. Als typisches Beispiel wird ein Appartement mit zwei Zimmern und etwas mehr als 63 Quadratmeter angegeben. Der Kostenpunkt: rund 391 000 Euro.

Trotzdem ist der Consulter von genügend Nachfrage überzeugt. Gerechnet werde mit einem Drittel-Mix aus Berlinern, deutschen und internationalen Käufern, erklärte Nikolaus Ziegert. Wohnen im Hochhaus sei zwar hier noch neu, in anderen Metropolen dagegen ganz selbstverständlich.

Im Moritz-Turm, mit geplanten 26 Etagen und 95 Meter Höhe, soll es 200 Wohnungen geben. Er wurde an einen internationalen Investor veräußert.

Beide Gebäude werden auf zwei sechs- beziehungsweise siebengeschossigen Sockelbauten errichtet. Dort sollen unter anderem Büros und eine Kita einziehen. Dazwischen gibt es einen 1500 Quadratmeter großen Platz mit Läden und Gastronomie.

Das 10 000 Quadratmeter große Grundstück war 2013 vom Projektinitiator "Die Wohnkompanie" erworben und mit dem Baubeginn für die Tiefgarage ein Jahr später gestartet worden. 2016 erfolgte der Verkauf an die Mikare Development GmbH.

Die Gesamtinvestitionen werden mit etwa 300 Millionen Euro angegeben. tf
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